Bewertung von COVID-19 in Quebec Weitere 94 Krankenhauseinweisungen, 26 Todesfälle

Der Druck auf das Gesundheitsnetz in Quebec nimmt weiter zu, mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit COVID-19 am Donnerstag, als die Provinz 26 zusätzliche Todesfälle und 3.190 Infektionen meldete, die durch PCR-Tests gemeldet wurden.

Gepostet um 23:01 Uhr
Aktualisiert um 11:20

Henry Ouellette-Vezina

Henry Ouellette-Vezina
Die Presse

Diese 26 neuen Todesfälle brachten den für sieben Tage berechneten Tagesdurchschnitt auf 19. Der Trend ist ein Anstieg von 16 % über eine Woche.

Am Donnerstag wurde ein Anstieg von 94 Krankenhauseinweisungen im Regelversorgungsnetz verzeichnet, was zu 282 Neueintritten und 188 Austritten führte. Infolgedessen wurden bisher 2.154 Patienten wegen des Virus ins Krankenhaus eingeliefert, von denen sich 96 noch auf der Intensivstation befinden. Das ist ein Anstieg um 13 Fälle in 24 Stunden (23 Einreisen, 10 Ausreisen).

Bisher bedeuten 2.154 derzeit im Krankenhaus befindliche Personen einen Anstieg von 36 % innerhalb einer Woche. Auf der Intensivstation bedeuten 96 Patienten eine Steigerung von 50 % innerhalb einer Woche.

Es wird erwartet, dass die Zahl der Menschen im Krankenhaus in den nächsten Tagen weiter steigen wird und die Zahl der Eingewiesenen die Entlassungen weiterhin übersteigen wird. Im Durchschnitt kommen jeden Tag 82 Patienten mehr hinzu. Auch auf der Intensivstation gebe es einen starken Anstieg, wo es derzeit im Schnitt fünf Patienten mehr pro Tag gebe.

Quebec meldete am Donnerstag ebenfalls 3.190 neue Fälle, womit sich der Tagesdurchschnitt auf 3.017 erhöhte. Der Trend ist somit für eine Woche stabil. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass diese Zahlen aufgrund des begrenzten Zugangs zu PCR-Tests wahrscheinlich nur einen Bruchteil der Gesamtinfektionen widerspiegeln. Am Dienstag zuvor führte die öffentliche Gesundheit jedoch 24.438 Screening-Tests durch, eine relativ stabile Zahl im Vergleich zum Wochendurchschnitt.

Darüber hinaus ist der Anteil der PCR-Screening-Tests, die sich als positiv für COVID-19 erweisen, mit 16,5 % immer noch sehr hoch. Zusätzlich zu den durch PCR-Tests entdeckten Fällen gaben 2.371 Personen an, ein positives Schnelltestergebnis erhalten zu haben. Selbst gemeldete Fälle, die nicht in den täglich gemeldeten Fällen enthalten sind, gingen in der vergangenen Woche um 12 % zurück.

Bisher wurden mehr als 175.750 Schnelltests auf der Online-Plattform des Ministeriums für Gesundheit und Soziale Dienste (MSSS) selbst registriert. Davon gaben 142.820 eine positive Diagnose.

Was die Impfung betrifft, gewinnt die Kampagne in Quebec weiter an Fahrt. Am Mittwoch wurden mehr als 46.050 zusätzliche Dosen verabreicht, zu denen 1.464 vor dem 13. April verabreichte Impfstoffe hinzukommen, die noch nicht gezählt wurden. Einschließlich derjenigen, die außerhalb der Provinz geimpft wurden, hat die Provinz nun mehr als 19,3 Millionen Dosen verabreicht.

Bisher fehlten 12.995 Gesundheitsfachkräfte aus virusbedingten Gründen, entweder wegen präventivem Entzug, Isolationszeiten oder weil sie noch auf Screening-Ergebnisse warten. Das sind 231 Mitarbeiter mehr als am Vortag.

Gesundheitsminister Kristijan Dube warnte am Donnerstag, dass die nächsten zwei Wochen “kritisch” für das Gesundheitsnetz seien, das die Zunahme der Krankenhauseinweisungen und das Eintreffen der Grippewelle bewältigen müsse. Am Mittwoch hat der amtierende Nationale Direktor für öffentliche Gesundheit Dr Luc Boileau mahnte angesichts der bevorstehenden langen Osterferien zur Vorsicht.

Mit Pierre-André Normandino

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