Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnisse Une suite plus düster ★★★ ½

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Der dritte Teil der Phantastische Tierwesen-Reihe, Dumbledores Geheimnisse ist der erfolgreichste der Reihe, trotz eines etwas enttäuschenden Endes. Allerdings sollte jeder Fan der Harry-Potter-Franchise seinen Account finden.

Gepostet um 8:30 Uhr

Marissa Groghe

Marissa Groghe
Die Presse

Diese neue Vorepisode der Harry-Potter-Saga spielt in den 1930er Jahren mit einem Hauch von Populismus und dem kommenden Krieg. Während der wilde Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen) immer mehr Unterstützer sammelt, vertraut Albus Dumbledore (Jude Law) Norbert Scamander (Eddie Redmayne) und seinen Freunden die Mission an, seinen gefährlichen Aufstieg zu stoppen. Immer voller Humor, dieses dritte Werk der Saga – signiert wie die beiden vorangegangenen David Yates (der auch bei den letzten vier Harry-Potter-Filmen Regie geführt hat) wird auch diese Serie ruinieren ausgründen in einem etwas dunkleren Raum als die vorherigen.

Das Franchise hat eine sehr politische Wendung, da der neue Supreme, der Herrscher der Zaubererwelt, gewählt werden muss. In den ausgenutzten Codes gibt es klare Hinweise auf Totalitarismus, Populismus und Identität (was in der Zaubererwelt mit Hass auf die Muggel, dh Menschen ohne magische Kräfte, übersetzt wird).

Neue Komplizen schließen sich Norberts Bande an, darunter sein eigener Bruder Thésée (Callum Turner) und die amerikanische Hexe Eulalie Hicks (Jessica Williams), zwei wichtige und relevante Figuren in dieser Besetzung.

Mehr als Dumbledore

Wir sind uns nicht sicher, was „Dumbledores Geheimnisse“ bedeutet. Denn wenn es dem berühmten und mysteriösen Magier, so gut interpretiert vom fantastischen Jude Law, gelingt, sich gelegentlich in den Ablauf der Handlung einzumischen, gibt es nur sehr wenige Fragen zu den Geheimnissen. Wir haben eigentlich nur einen gezählt, was letztendlich keinen großen Einfluss auf die Haupthandlung hat.

FOTOS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT VON WARNER BROS. BILDER

Mads Mikkelsen alias Gellert Grindelwald in der Filmszene

Wir stellen fest, dass eines der hartnäckigsten Gerüchte über ihn in den ersten Minuten des Films bestätigt wurde. Die mehrfach erwähnte sexuelle Orientierung (oder besser gesagt seine Liebe zu Gellert Grindelwald) hilft, einige seiner in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen und sein nachfolgendes Handeln zu erklären.

Da Dumbledores Name im Titel auftaucht, würden wir diese junge Version des zukünftigen Hogwarts-Regisseurs gerne öfter auf der Leinwand sehen, zu einer Zeit, als er mehr als das trug. Er hat immer noch die Rolle, die wir kennen, die Rolle eines Weisen, der in guten Zeiten eingreift. Das Gleichgewicht wird gewahrt, damit Norbert und seine fantastischen Kreaturen nicht in den Hintergrund treten. Immer so sympathisch und von Eddie Redmayne präzise interpretiert, trägt die Hauptfigur den Film gekonnt auf den Schultern.

Ebenso böse und komplex wird Gellert Grindelwald, gespielt im zweiten Film von Johnny Depp, diesmal von Mads Mikkelsen getragen. Depps Prozess wegen häuslicher Gewalt wird diese Änderung erzwingen, die wir endlich begrüßen. Mikkelsen hat nicht gelitten Verjüngungskur (Johnny Depp hatte für die Rolle platinblondes Haar, wie die Figur dargestellt wird Harry Potter und die Heiligtümer des Todes), aber sein Grindelwald ist überzeugender, kälter und unsympathischer, verstrickt in seinen Größen- und Identitätswahn. Subtiler in seiner Interpretation lässt Mikkelsen einen Schauer über den Rücken laufen. Zu erwähnen ist hier auch die schauspielerische Leistung von Ezra Miller in der Rolle des Creedance Barebone, immer so exzellent, dass wir uns unwohl fühlen.

Es ist ein Film, der Kenner der Zaubererwelt zufrieden stellen will und der dank vernünftiger Hinweise viele Gelegenheiten zum Schmunzeln bietet. Es ist immer wieder schön, Orte (Hogwarts!), Objekte und Charaktere, die wir kennen, gelegentlich in dieser Chronik der Vergangenheit zu sehen. Auch der Soundtrack kitzelt gekonnt unsere Nostalgie und bringt uns zurück in diese magische Welt, nur zum Klang einiger bekannter Akkorde.

Der Schluss des Spielfilms ist der schwächste Punkt dieses Films, der alles andere als perfekt, aber durchaus angenehm ist. Diesem Bereich fehlt es an Biss und es ist kaum zu glauben. Ja, es geht um Zauberer und Zauberstäbe, aber letztendlich ist es am Ende ein Mangel an Glaubwürdigkeit (oder mangelnde Aktion). Dumbledores Geheimnisse der uns abweist.

Fantastisch

Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnisse (VF: Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnisse)

David Yates

Mit Eddie Redmayne, Jude Law, Dan Fogler, Mads Mikkelsen, Jessica Williams

2 x 22

½

BILD ZUR VERFÜGUNG GESTELLT VON WARNER BROS. BILDER

Phantastische Tierwesen – Dumbledores Geheimnissevon David Yachts

Drinnen

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