Xiaomi 12 Test: Kleines Format, kurze Akkulaufzeit

Unser Xiaomi 12 ist zwangsläufig schlechter ausgestattet als sein Pro-Pendant. Wenn das Hauptmodul mit 50 Megapixeln beibehalten wird, unterscheidet sich der integrierte Sensor, da es sich um Sony IMX766 (IMX707 in Xiaomi 12 Pro) handelt. An einem Ultraweitwinkel-Definitionspunkt von 50 Megapixeln. Hier setzt Xiaomi eher auf einen 13-Megapixel-Sensor. Achten Sie schließlich auf das Fehlen eines Teleobjektivs, das durch ein 5-Megapixel-Makromodul ersetzt wird.

Hauptmodul: 50 Megapixel, f/1.8, äq. 24mm

Xiaomi 12 (50 Megapixel, 100 % Ausschnitt)


Xiaomi 12 (12,5 Megapixel, 100 % Clipping)


Xiaomi 12 (50 Megapixel, 100 % Ausschnitt)


Xiaomi 12 (12,5 Megapixel, 100 % Clipping)

Zwischen den Aufnahmen mit 12,5 Megapixel dank Technologie Pixel zusammenführen und Vollformat, kein Unterschied. Bei schwachem Licht ist der 50-Megapixel-Modus hingegen weniger relevant. Die Glättung ist in unserer Szene viel sichtbarer. Das 12,5-Megapixel-Foto bietet mehr Schärfe und Kontrast. Ein Ergebnis, das daher wünschenswerter ist.


Pixel 6 Pro


Xiaomi 12 (entspricht 24 mm, f/1.8, 1/100, ISO 68)

Gegenüber dem Google Pixel 6 Pro, der besten Kamera in unserem Vergleich, kann sich das Xiaomi 12 nicht messen. Trotzdem ist es für all das nicht schlecht, da es eine gute Belichtung, eine gewisse Detailgenauigkeit und einen etwas höheren Kontrast als beim Xiaomi 12 Pro-Modell bietet. Wir bedauern jedoch die etwas mildere Farbmetrik sowie die etwas zu wichtige Glätte an der Peripherie.


Pixel 6 Pro


Xiaomi 12 (entspricht 24 mm, f/1.8, 1/25, ISO 2853)

Wenig überraschend lässt sich das Pixel 6 Pro nachts nur schwer richtig messen. Xiaomi 12 profitiert von einer guten Farbmetrik sowie einer korrekten Belichtung. Die Softwareverarbeitung ist jedoch ziemlich leistungsfähig, sie glättet die Szene stark und löscht die Details. An den dunkelsten Stellen tritt digitales Rauschen auf, die Empfindlichkeit des Smartphones steigt (2853 ISO).

Ultra-High-Winkel-Modul: 13 Megapixel, f/2.4, eq. 16mm


Google Pixel 6 Pro


Xiaomi 12 (entspricht 16 mm, f/2.4, 1/50, ISO 74)

Leidet das Pixel 6 Pro unter einem großen Blur-Effekt, tut es auch das Xiaomi 12 – aber in moderaterer Weise. Das Bild ist etwas flau, an manchen Stellen gibt es chromatische Aberrationen, aber die Schärfe ist ziemlich gut.


Google Pixel 6 Pro


Xiaomi 12 (entspricht 16 mm, f/2.4, 1/15, ISO 5195)

Nachts ist das Bild ziemlich verwirrend. Xiaomi 12 hat eine ziemlich hohe Empfindlichkeit (ISO 5195) und bedeckt das Foto mit digitalem Rauschen. Die Details sind nicht vorhanden, aber die Darstellung ist ganz richtig.

Frontmodul, Portrait- und Videomodus

Das Xiaomi 12 ist auf der Vorderseite genauso gut ausgestattet wie das 12 Pro. Wir finden den gleichen 32-Megapixel-Sensor, der eine gute Selfie-Qualität mit einem hohen Detailgrad bietet.

Der Porträtmodus ist durchaus gelungen, mit nahezu perfekter Kontur des Motivs bei jedem Test, entweder mit dem Frontmodul oder dem Weitwinkelmodul. Dieser Modus verfügt über eine einstellbare Hintergrundunschärfe sowie eine „Ganzkörper“-Option zum Aufnehmen des gesamten Motivs. Ohne ein 2-fach-Teleobjektiv müssen Sie näher herangehen, um auf Schulterhöhe zu fotografieren.

Bei Videos kann das Xiaomi 12 bis zu 8K bei 24 fps und 4K bei 60 fps aufnehmen. Das Smartphone ist auch mit HDR10+ kompatibel. Auf der Vorderseite sind die Videofunktionen auf 1080p bei 60 fps begrenzt.

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